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Zu kalt in Sibirien?
Es ist nur eine Frage der Einstellung!!!

0°C   Erste Wasserpfützen gefrieren im September und tauen nicht mehr auf.
-1°C   Der Atem ist sichtbar, der Kühlschrank kommt in den Keller.
-5°C   Es wird nötig die Walekins zu suchen, in drei Wochen sind es minus 40 Grad.
-10°C   Die Jakuten schwimmen ihre Runden in der Lena. Hausbesitzer drehen die Heizung auf Stufe eins.
-20°C   Die Katze will mit ins warme Bett. Der Zündschlüssel vom Auto wird herumgedreht und bleibt so 8 Monate.
-30°C   Die Katze will unter den Schlafanzug. Es ist Zeit einen Urlaub am kaspischen Meer zu planen.
-40°C   Zu kalt zum Schneien. Quecksilber gefriert. Es ist Zeit lieber einen Afrikaurlaub zu planen.
-50°C   Zu kalt zum Schlittschuhlaufen. Die Jakuten essen Eis, trinken kalten Tee und schließen alle Fenster.
-60°C   Der Atem surrt laut hörbar. Die Jakuten schließen ihren obersten Hemdknopf.
-62°C   Ein Nürnberger Journalist misst seine tiefste Temperatur.
-70°C   Das Auto will mit ins Bett. Die Jakuten ziehen ihren zweiten Pullover an.
-72°C   Die Oimjakoner messen ihren eigenen neuen Weltrekord.
-80°C   Zu kalt zum Denken. Die Eisbären verlassen Sibirien.
-120°C   Alkohol gefriert. Die Folge: Die Jakuten werden launisch.
-194°C   Bärtierchen überleben in flüssiger Luft ganze 20 Monate.
-269°C   Helium wird flüssig. Bärtierchen überleben immerhin noch 8 Stunden.
-273°C   Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen mehr.

ALLE geben zu: "Ja, es ist zu kalt!“


Kälte:


Mit dem Begriff „Kälte“ wird ein Zustand beschrieben, in dem ein Wärmeübergang weg von dem wärmeren Bereich (als Bezugspunkt) hin zu dem kälteren Bereich stattfindet. Die Temperatur in einem Raum wird durch die mittlere kinetische Bewegungsenergie der Teilchen bestimmt. Die tiefste Temperatur ist der absolute Nullpunkt. Dieser liegt bei Null Kelvin (−273,15 °C). Bei einer Temperatur von Null Kelvin gibt es definitionsgemäß keine Bewegung der Atome in einem Stoff mehr. Hat eine Substanz eine höhere Temperatur, so schwingen ihre Atome/Moleküle und je höher die Temperatur, desto stärker ist auch diese Bewegung. Die tiefste natürliche Temperatur wird im Weltraum außerhalb von Planeten und Sternen gemessen. Dort herrschen einheitlich Temperaturen von etwa 3 Kelvin (−270 °C). Diese Temperatur wird durch die Energie der kosmischen Hintergrundstrahlung erzeugt, die bei dem Urknall entstand.

Kältepol

Mit Kältepol bezeichnet man jenes Gebiet eines Himmelskörpers, in dem dessen tiefste Temperaturen auftreten bzw. auftraten. Auf dem Planet Erde kann mit Temperaturmessung der Kältepol der gesamten Erdoberfläche ermittelt werden. Der globale Kältepol der Erde, an dem die tiefste jemals gemessene Temperatur der gesamten Erde gemessen wurde bzw. wird, wird auch als absoluter Kältepol bezeichnet: Forschungsstation Wostok-Station in der Ost-Antarktis mit -89,2 °C. Der Kältepol aller bewohnten Gebiete der Erde, an dem die tiefste jemals gemessene Temperatur aller dauerhaft oder ständig bewohnten Gebiete der Erde gemessen wurde bzw. wird, wird auch als sekundärer Kältepol bezeichnet: Oimjakon in Nord-Ostsibirien (Jakutien, Russland) mit -71,2 °C. Unweit des Kältepols aller bewohnten Gebiete der Erde (Oimjakon), befindet sich ein weiteres Gebiet der Erde, in dem sehr niedrige Temperaturen gemessen wurden: Werchojansk in Nord-Ostsibirien (Jakutien, Russland) mit -67,8 °C als tiefstes je gemessenes Tagesmittel.

Windchill:

Der Windchill (v. engl. wind chill „Windkühle“; chill = Frösteln) beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur in Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit. Der Windchill ist ein Maß für die windbedingte Abkühlung eines Objektes, speziell eines Menschen und dessen Gesicht. Eine besondere Bedeutung besitzt der Windchill in sehr kalten und windigen Regionen der Erde, insbesondere in Arktis, Antarktis und in den Hochgebirgen, also für Bergsteiger. Hauptanwendungsgebiet des Windchill sind die USA und Kanada, weshalb die meisten Definitionen auch von hier bzw. dem National Weather Service und Environment Canada stammen.

Kältehoch:

Grund für die klirrende Kälte in Sibirien ist die Tatsache, dass die Nachtlänge in den Herbstmonaten von Tag zu Tag viel schneller zunimmt als in Deutschland. Damit ist auch das Strahlungsdefizit dort wesentlich größer als in Mitteleuropa. Die flache Sonneneinstrahlung und kurze Tageslänge im Winterhalbjahr führen dazu, dass sich die Landoberfläche in Sibirien kaum erwärmen kann. Stattdessen ist die Ausstrahlung dominant und die Luft kühlt sich stetig ab. Die kalte Luft sammelt sich bodennah an und so bilden sich sogenannte Kältehochs, die vor allem im Januar auch unser Wettergeschehen beeinflussen. Dann strahlt hierzulande die Sonne, aber es ist frostig kalt.

Hochnebel:

Im Winter sind während austauscharmer Hochdrucklagen die Bedingungen für die Bildung von Strahlungsnebel also wesentlich günstiger als im Sommer. Bodennahe Luftschichten kühlen um so mehr aus, je länger die Hochdrucklage dauert, weil sie im Winter mehr Wärmeenergie durch langwellige Wärmeabstrahlung verlieren als ihnen tagsüber durch kurzwellige Sonneneinstrahlung zugefügt wird. Dieser Nettoabkühlungseffekt begünstigt die Nebelbildung. Tagsüber kann der Nebel vom Boden abheben und geht so in Hochnebel übergehen. Die Untergrenze einer solchen Hochnebel-Wolkendecke liegt meist einige 10 bis einige 100 m über Grund. Dies ist ein Zeichen dafür, dass auch im Winter die Luftschichten unter dem Hochnebel sehr wohl gut durchmischt sind.

Inversionswetterlage:

Die Inversionswetterlage kennzeichnet sich dadurch, dass die oberen Luftschichten wärmer sind als die unteren. In der Folge steigt die Lufttemperatur mit der Höhe an, was die Schichtungsstabilität der Troposphäre und insbesondere alle konvektiven Prozesse beeinflusst. Der Bereich, in dem diese Inversion auftritt, wird als Inversionsschicht bezeichnet.

 

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